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Taiwan von anderen kaum anerkanntveröffentlicht 30. April 2007 in der Acher-Rench-Zeitung Dem Redakteur "Alte Wunden heilen langsam" Andreas Landwehr ist eine gute Darstellung der heutigen Verhältnisse auf der Insel gelungen; dennoch hätte ich mir gewünscht, dass mehr auf die Problematik hingewiesen wurde, dass Taiwan - obwohl es ein souveränes und demokratisches Land ist - international von nur wenigen Staaten anerkannt wird und oft nur unter dem Namen "Republik China" Beachtung findet. Auch wurde Ende des Zweiten Weltkrieges Taiwan nicht der Kuomintang "zugesprochen"; die Alliierten hatten nach ihrem Sieg festgelegt, dass Chiang Kai-Shek lediglich vorübergehend die Insel im Namen der Alliierten Streitkräfte besetzen solle. Nachdem Chiang Kai-Shek den Bürgerkrieg in China gegen die Kommunisten verlor, floh er mit seinen Nationalistischen Truppen nach Taiwan und beanspruchte von da an das Land für sich. Aus den geschichtlichen Fakten folgt daher: 1.Die Kuomintang hatte zu keiner Zeit Ansprüche auf Taiwan zu erheben weil Taiwan zu keiner Zeit ein Teil der Republik China war; daher hat China ebenfalls keine Ansprueche auf die Insel 2. Taiwan sollte allmählich die internationale Anerkennung erhalten, die ihm zusteht. Ereignisse wie die, dass Taiwanesen bei den Olympischen Spielen nicht unter ihrem Landesnamen sondern unter "Chinese Taipei" auftreten müssen oder dass ihnen der Eintritt in die WHO aufgrund Pekings Einspruch verweigert wird, sollten somit der Vergangenheit angehören. Dem Recht auf Selbstbestimmung der Vereinten Nationen zufolge und laut dem Friedensvertrag von San Francisco von 1951 sollte allein das taiwanesische Volk über seine Zukunft zu bestimmen haben.
Jenny Hsieh, Sprecherin, Fragen oder Anmerkungen? Schicken Sie uns eine Mail an: webmaster [ad] fapaeu [punkt] org |